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Dominique Buess

Präsidentin des Trägervereins der MSZB 

Dominique Buess begleitet die Musikschule Zollikofen-Bremgarten seit vielen Jahren – zunächst als Gemeinderätin von Bremgarten, heute als Präsidentin des Trägervereins. Im Gespräch blickt sie auf die Entwicklung der MSZB zurück und erklärt, weshalb musikalische Bildung für Gemeinden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielt.

Was verbindet dich mit der MSZB?

Als Kind und Jugendliche besuchte ich während etlicher Jahre das Konservatorium Bern, um Klavier zu lernen. Zu dieser Zeit gab es in Bremgarten, wo ich bereits in den Sechzigerjahren wohnte, keine Möglichkeit, ein Musikinstrument zu erlernen. Deshalb erachte ich das heutige Angebot der Musikschulen als grossen Gewinn für die Gemeinden.

Wann und wo begann deine gemeinsame Geschichte mit der MSZB?

Während meiner Zeit als Gemeinderätin der Gemeinde Bremgarten (Ressort Schule, 2004–2012) hatte ich als Gemeindevertreterin Einsitz in der Musikschulkommission. Diese bestand damals aus dem Vereinsvorstand sowie je einer Vertretung der Gemeinden Zollikofen und Bremgarten. Seit 2016 bin ich Vorstandsmitglied des MSZB-Trägervereins, 2020 übernahm ich dessen Präsidium.

Worauf bist du stolz?

Ich bin stolz darauf, wie sich die MSZB in all den Jahren entwickelt hat, und auf ihr vielfältiges Angebot in beiden Gemeinden.

Welche Anekdote fällt dir zur MSZB ein?

Mit einem kleinen Schmunzeln denke ich an die Musikschulkommissionssitzungen vor rund 20 Jahren zurück. An den Budgetsitzungen wurde um jeden Rappen gekämpft. Heute besteht zwischen den Gemeinden und der MSZB eine Leistungsvereinbarung. Das gibt der Schule einen gewissen Handlungsspielraum, den sie sehr kreativ zu nutzen weiss.

Was wünschst du der MSZB?

Dass sie weiterhin so engagiert und erfolgreich arbeitet wie bisher.

Welche Themen haben die MSZB in früheren Jahren beschäftigt?

Soweit ich weiss – und aus eigener Erfahrung seit 2004 – musste die Schule vor allem um Anerkennung kämpfen.

Welche Musik wurde früher im Musikunterricht gespielt?

Wenn ich an meine Klavierstunden zurückdenke, war es ausschliesslich klassische Musik. Als 15-jährige Teenagerin mit einer grossen Vorliebe für Rockmusik fand ich das ziemlich uncool. Das war schliesslich mit ein Grund, weshalb ich mit dem Klavierspielen aufhörte.

An welche Anlässe erinnerst du dich gerne?

Ich besuche eher selten öffentliche Anlässe der MSZB. Das liegt auch daran, dass ich ein eher häuslicher Mensch bin. Nach Feierabend bin ich gerne zu Hause oder mit meinem Hund in der Natur unterwegs. In früheren Jahren organisierte die Musikschule jedoch an den Hauptversammlungen vor dem Apéro jeweils ein kleines Konzert für die Vereinsmitglieder – diese Anlässe habe ich immer sehr geschätzt.

Welche Anlässe, Projekte oder Erlebnisse wünschst du dir von der MSZB in Zukunft?


Macht unbedingt weiter so! Die MSZB ist in beiden Gemeinden durch ihre vielfältigen Anlässe sehr präsent – das finde ich grossartig.

Die MSZB in einem Satz:

Die MSZB leistet hervorragende Arbeit!

Welche Rolle spielt Musik für dich – und wie hat die MSZB das geprägt?

Ehrlich gesagt spielt Musik derzeit keine grosse Rolle in meinem Leben. Als Buchhalterin war ich stets eher bei den Zahlen zu Hause. Nun, da ich vor Kurzem pensioniert wurde, spiele ich jedoch mit dem Gedanken, wieder mit dem Klavierspielen zu beginnen. Ich bin überzeugt, dass die MSZB dazu einen wertvollen Beitrag leisten könnte.

Wie stellst du dir die MSZB in 50 Jahren vor?

Sie sollte in den Gemeinden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. In unserer zunehmend technisierten Welt wird das Erlernen eines Musikinstruments meines Erachtens immer bedeutender.

In welche Richtung werden sich Musikschulen weiterentwickeln?

Ich hoffe, dass Musikschulen künftig ein selbstverständlicher Teil der obligatorischen Bildung werden und damit für alle kostenlos zugänglich sind.

Was möchtest du noch sagen?

Ich danke den Lehrpersonen, der Schulleitung und dem Administrativpersonal der Musikschule Zollikofen-Bremgarten herzlich für ihre stets professionelle und hervorragende Arbeit. Das verdient ein riesengrosses MERCI.